Die Übungsfirmen und deren Träger arbeiten im DEUTSCHEN ÜBUNGSFIRMENRING
zusammen, um
eine qualifizierte, berufspraktische Aus- und Weiterbildung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern
das Übungsfirmenkonzept in der Öffentlichkeit zu verbreiten
die fachliche und pädagogische Weiterbildung von Ausbildern in Übungsfirmen zu fördern
eine jährlich stattfindende Übungsfirmenmesse zu gestalten.
Diese Zusammenarbeit wird durch die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenringes unterstützt.
Träger der Übungsfirmen
• Berufsbildungswerke
Berufsbildungswerke sind außerbetriebliche Lernorte der beruflichen Rehabilitation, in denen behinderte Jugendliche eine Erstausbildung mit Abschluß vor einer Industrie- und Handelskammer oder einer anderen zuständigen Stelle erhalten. Der berufspraktische Teil dieser Ausbildung findet in der Übungsfirma statt.
• Berufsförderungswerke
Berufsförderungswerke sind außerbetriebliche Bildungseinrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Sie dienen der Weiterbildung behinderter Erwachsener, die in der Regel bereits berufstätig waren.
• Berufsfortbildungswerk des DGB
Übungsfirmen werden vorrangig zur Anpassungsfortbildung und Spezialisierung eingesetzt, aber auch zur breiten Grundqualifizierung, der Berufsvorbereitung und der Nachholung von Berufsabschlüssen für Teilnehmer, die bereits über Berufserfahrung verfügen.
• Deutsche Angestellten Akademie
Die DAA ist Träger von Weiterbildungs- und Erstausbildungs-Übungsfirmen. Neben den Abschlüssen in anerkannten Ausbildungsberufen erwerben die Teilnehmer im Rahmen des Praxistrainings arbeitsplatzbezogene Qualifikationen.
• Staatliche Schulen
Übungsfirmen in öffentlichen beruflichen Schulen begleiten den theoretischen Unterricht praxisnah. Dabei erkennen die Schüler betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Erfordernisse, erproben Arbeitstechniken und Arbeitsverfahren und überschauen ein Unternehmen als vielgestaltige Ganzheit im Rahmen einer Volkswirtschaft.
• Schulen und Akademien freier Träger
Übungsfirmen bei privaten Trägern dienen der Vermittlung von berufspraktischen Kenntnissen, u.a. mit dem Ziel der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der Anpassungsfortbildung.
• Schulen und Akademien öffentlich-rechtlicher Träger
(z.B. Volkshochschulen sowie Kammern und deren Bildungseinrichtungen)
Übungsfirmen dieser Träger bieten Qualifizierungsfortbildung, Umschulungen und Erstausbildungen an. Neben der Orientierung im Berufsfeld "Wirtschaft und Verwaltung" steht die Eingliederung bzw.
Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Vordergrund.
• Wirtschaftsunternehmen
Wirtschaftsunternehmen betreiben - parallel zu ihrer Ausbildung im dualen System - Übungsfirmen, um das Ausbildungsangebot zu erweitern. Die Auszubildenden können besser das Firmengeschehen überschauen, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und kreative Arbeitstechniken einüben.